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Einige Studenten und Absolventen aus der Medienbranche kennen das: Man lernt neue Leute kennen oder man unterhält sich auf dem Familienfest und irgendwann kommt die Frage aller Fragen: „Was machst Du eigentlich beruflich?“ Und weil …

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Ostel Berlin: Zwischen den Betten ist immer noch der ehrlichste Platz

Submitted by on Saturday, 15 October 2011One Comment

Media Professionals sind viel unterwegs. Reisen gehört zum Handwerk und jeder aus der Branche kennt die leidige Suche nach einem passenden Hotel. Der Angestellte hat in diesem Zusammenhang gleich drei Probleme: Keine Krankheiten aus dem Milbenteppich abbekommen, dennoch das Preislimit nicht sprengen und drittens wäre da noch das Ästhetikproblem. Die klassische Angestelltenpreisklase 50-80 Euro hält für den Geschäftsreisenden einige Grausamkeiten bereit. Kein Wunder, dass Hotelketten wie das Motel One so erfolgreich sind. Sie haben den Zeitgeist getroffen: Stylisch, relativ preisgüstig und das ganze Hotel ist eine Nichtraucher-Zone. Wo aber kann der geplagte Geschäftsreisende aus der Medienbranche noch stilvoll, witzig und dennoch preiswert absteigen?

Wir werden es in den nächsten Wochen und Monaten testen und in der Rubrik „Lifestyle & People“ zur Diskussion stellen. Das erste Probewohnen haben wir anlässlich der STROKE.ARTFAIR in Berlin veranstaltet und das Ostel im Wriezener Karree 5 in Berlin getestet.

„Erleben Sie in einer originalen DDR-Platte die schönsten Seiten ostdeutscher Raumgestaltung“, verkündet der Betreiber auf seiner Homepage. „Sie wohnen inmitten von Möbelklassikern wie Schrankwand „Karat“ und Multifunktionstisch. Besuchen Sie unser außergewöhnliches Hostel direkt am Ostbahnhof in Berlin. Das Ostel Hostel Berlin wurde im Jahr 2010 vom Max City-Guide zu einem der besten Hostels in Berlin gewählt. Unser Haus ist Ideal für Alleinreisende, Klassenfahrten, Gruppenreisen und Wochenendfahrten.“

So viel steht fest, der Hotelbetreiber übertreibt nicht, seine Ostalgie ist in der Tat sehenswert. Die Möbel (Gott sei Dank nicht die Betten) sind ausnahmslos aus einem VEB-Möbel-Kombinat, „Eine Nacht DDR-Grusel“, nennt das dann die BZ. Nicht so freundlich stehen die Stasi-Opfer  dem Hotel gegenüber, sie sind entsetzt über so viel Geschmacklosigkeit.

Aus Sicht des geschäftsreisenden Media Professionals kann angemerkt werden: Witziges Hotelkonzept, witzige Einrichtung, superfreundliches Personal, wenn man das Etagenbad umgangen hat, fast wie ein ganz normales Hotel und für die ganz Harten und für die Junior Media Planer: Ab ins PionierlagerFreundschaft!

 

 

One Comment »

  • Clara Kopf said:

    sehr cool

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